Start Handel Dienstleistungen Handel Dienstleistungen Es ist alles andere als leicht, sich im großen Markt der Rasierer den richtigen auszusuchen
Es ist alles andere als leicht, sich im großen Markt der Rasierer den richtigen auszusuchen PDF Drucken E-Mail
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Geschrieben von: Gernot Weser   
Mittwoch, den 17. August 2011 um 08:13 Uhr
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Für den Fall, dass auf dem Wunschzettel der Begriff " Rasierer "“ (für den Mann) zu finden ist, sind insbesondere die Frauen, die mit dem Einkauf beauftragt sind, eventuell etwas überfordert. Dies liegt aber gar nicht so oft daran, dass sie selbst mit der täglichen Korrektur des Bartwuchses so wenig zu tun haben oder sich keine Mühe geben würden. Es liegt auch an dem schier unübersehbaren Markt für Rasierer.

Eine normale Seite in einem Onlineshop, die Produkte zu Haushaltsprodukten aufführt, führt im Durchschnitt ca. eintausend Artikel in der Rubrik Rasierer. Auch ein ein gutgemeinter Tipp wie etwa "Gillette" oder "Philips" grenzt das Marktgeschehen nur unwesentlich ein, denn die Hersteller ungefähr nicht unter dreihundert verschiedene Rasierer bieten.

Googelt man den Einzelbegriff Rasierer, so sieht die Suchende die Anzeige von ca. 3 Mio. Treffern zu diesem Bereich. Für den Fall, dass die Suchende weiß, dass es ein Elektro-Rasierer werden soll, verkleinert sich die Zahl der Suchtreffer schon auf ca. dreihunderttausend Einträge. Mit dem Begriff Rasierapparat oder Rasierapparate kann man die Auflistung auf weniger als 100.000 Ergebnistreffer reduzieren, auch wenn damit nicht unbedingt sichergestellt ist, dass in den Treffern auch das Gesuchte tatsächlich enthalten ist. Weitaus überschaubarer ist da doch das Warenangebot zu dem Wort Rasierer bei mehr oder minder großen Auktions-Webseiten.

Einräumen werden ebenso die Männer, dass sie sich im Gestrüpp des Marktes nicht so recht zurechtfinden und beim Erwerb eines Rasierers ganz besonders sich nach der Gewohntheit richten. Diese Tatsache wissen in gewisser Hinsicht auch die Anbieter. Es ist sehr schwer, jedes Mal aufs Neue Suchende zu neuen Kunden werden zu lassen. Eine große Chance besteht dann, wenn der noch junge Mann das Elternhaus verlässt, bevor der erste Flaum weg ist. Unglücklicherweise (für die Firmen) ist diese Chance winzig und meist lassen sich die Söhne von dem Markennamen am väterlichen Rasierer betören. Darum sind es in vielen Fällen wohl nur Zufallsereignisse, die einen Wechsel mit sich bringen. Zu solchen Situationen zählt zum Beispiel das Vergessen des Rasierers, falls man im Hotel über Nacht bleibt.

Es ist also nicht weiter verwunderlich, dass die Anbieter ausschweifend ihre Neuheiten bewerben sowie Veränderungen als als etwas ganz Besonderes im Bereich Rasierergebnis und Bequemlichkeit preisen, die in der effektiven Praxis nur den Geldbeutel in nie dagewesener Qualität beschneiden.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 17. August 2011 um 11:37 Uhr